Der Kreuzfahrt-Veranstalter AIDA hat alle Kreuzfahrten des Schiffes „AIDA mira“ bis zum 23.12. abgesagt. Jetzt haben die Passagiere Recht auf Entschädigung und Schadensersatz. Rechtsanwalt Oliver Matzek, Spezialist für Reiserecht in Hamburg, erklärt Ihnen, welche Ansprüche Sie stellen können.

Ihr 1. Anspruch

Verlangen Sie von AIDA den Reisepreis zurück!

Bei Ausfall Ihrer Kreuzfahrt mit der „AIDA mira“ haben Sie zunächst natürlich einen Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter muss Ihnen den vollen Reispreis erstatten.

Ihr 2. Anspruch

Verlangen Sie Entschädigung für entgangene Urlaubsfreude!

Zusätzlich zum Reisepreis können Sie vom Reiseveranstalter AIDA auch eine Entschädigung für die „nutzlos aufgewendete Urlaubszeit“ verlangen. Im Grunde geht es um die entgangene Urlaubsfreude, auf die Sie nach Absage der Kreuzfahrt verzichten müssen. Dafür haben Sie Anspruch auf eine angemessene Entschädigung in Geld. Der Anspruch auf Entschädigung für die „verschwendete Urlaubzeit“ macht in der Regel 50 Prozent (%) des Reisepreises aus. Beispiel: Hat die gebuchte Reise mit „AIDA mira“ Sie 5.000 Euro gekostet, dann können Sie zusätzlich zur Rückzahlung dieser 5.000 Euro auch noch weitere 2.500 Euro für die „nutzlos aufgewendete Urlaubszeit“ verlangen. Das macht insgesamt 7.500 Euro! Fazit: Es lohnt sich, dass Sie Ihre Rechte bei AIDA einfordern.

Ihr 3. Anspruch

Verlangen Sie Schadensersatz für weitere Ausgaben

Ihnen steht außerdem auch noch Schadensersatz zu für getätigte Aufwendungen zu. Hierzu zählen zum Beispiel Kosten für Flüge, die Sie extra für die Kreuzfahrt mit der „AIDA mira“ gebucht haben und bei denen nun die Stornokosten fällig werden. Ebenfalls zu diesen getätigten Aufwendungen zählt, wenn Sie an die Kreuzfahrt eine Anschlussreise gebucht haben und jetzt das Hotel usw. stornieren müssen, wobei wieder Stornokosten anfallen können. Auch diese Kosten hat AIDA zu tragen.

So klären Sie schnell und kostenlos Ihre Ansprüche bei einer abgesagten Kreuzfahrt mit „AIDAmira“:

Vorsicht! Reiseveranstalter wimmeln Ansprüche von Kunden ab

So sieht die traurige Praxis im Umgang mit dem Recht der Verbraucher aus: Viele Reiseveranstalter versuchen, ihre Kunden von der Durchsetzung von berechtigten Ansprüchen abzulenken oder abzuhalten. Darauf sollten Sie jetzt nicht reinfallen. Vor allen den Anspruch auf Entschädigung für die entgangene Urlaubsfreude schweigen Reiseveranstalter am liebsten tot. Dahinter steckt vermutlich ein Kalkül: Sie als Reisekunde sollen möglichst erst gar nicht auf die Idee kommen, dass Sie vom Reiseveranstalter eine Entschädigung für die entgangene Urlaubsfreude verlangen können. In anderen Fällen lehnen Reiseveranstalter Ansprüche auf Entschädigung oder Schadensersatz mit fadenscheinigen Gründen ab. Deshalb unser Rat: „Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen! Unsere Kanzlei sorgt dafür, dass Sie zu Ihrem Recht kommen. Nutzen Sie unsere Erfahrung und Kompetenz im Reiserecht. So kommen Sie sicher zu Ihrem Recht und zu Ihrem Geld!“

Muss AIDA jetzt wirklich Schadensersatz zahlen?

Zahlungen auf Entschädigung oder Schadensersatz würden nur dann entfallen, wenn AIDA sich entlasten könnte. AIDA begründet die abgesagten Reisen mit verzögerten Instandsetzungsarbeiten der AIDA mira. Doch dieser Grund kann AIDA grundsätzlich NICHT entlasten.Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht – Die Ersteinschätzung Ihrer Ansprüche ist kostenlos!Die Matzek Anwaltskanzlei prüft für Sie kostenlos, welche Ansprüche Sie wegen der abgesagten Reisen mit AIDA „mira“ jetzt geltend machen können. Für diese Prüfung reicht in aller Regel ein kurzes Telefonat. Rufen Sie uns gerne an. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Dann können wir Ihre Ansprüche schnell prüfen und wir können – falls Sie von unseren Ratschlägen überzeugt sind – Ihre Ansprüche für Sie auch wirksam durchsetzen. Wir haben die nötige Erfahrung im Umgang mit Reisveranstaltern und wir kennen uns aus mit den Rechten der Reisenden bei Kreuzfahrten.

Oliver Matzek – Ihr Anwalt für Reiserecht

Mehr Informationen zum Reiserecht bei Kreuzfahrten finden Sie hier: Reiserecht