Route:

Von Teneriffa nach Barcelona ab 10. April 2019, weiter nach Palma de Mallorca

Zur Reise:

Die Kreuzfahrt startete abends auf Teneriffa. Es ging weiter über Fuerteventura, Lanzarote, Gran Canaria, erneut Lanzarote, über Cadiz und Malaga nach Barcelona. So war es zumindest geplant.

Die Reise sollte in Barcelona morgens bzw. mittags enden. Zwei Tage vor Reiseende hat der Kapitän per Durchsage mitgeteilt, dass man die Route aufgrund von schlechtem Wetter ändern müsste. Dabei ging es darum, dass es bei ordnungsgemäßer Durchführung später Schwierigkeiten geben würde mit dem Folgehafen nach Barcelona, nämlich in Palma de Mallorca. Hier ist zunächst einmal zu betonen, dass die Route nach Barcelona nicht hätte geändert werden müssen. Nach eigener Aussage des Kapitäns in der Borddurchsage hätte man Barcelona anlaufen können. Es ging also ausschließlich um wirtschaftliche Erwägungen von AIDA, da man Alternativen für das Aus- und Einladen der Passagiere in Palma de Mallorca hätte schaffen müssen.

Den betroffenen Passagieren wurde dazu erklärt, dass diese um ca. 17:30 Uhr am vorletzten Reisetag in Valencia aussteigen sollten, um dann von dort aus mit dem Bus nach Barcelona zu reisen, wobei die Busfahrt zwischen vier und 5 Stunden dauern würde. Tatsächlich verzögerte sich die Ankunft in Valencia, da die AIDAnova wegen des vorherrschenden Windes nicht in den Hafen einlaufen konnte. Dies gelang erst gegen 21.00 Uhr. Gegen 23.00 Uhr ging es mit Bussen weiter nach Barcelona, Ankunft in Barcelona ca. 3:30 Uhr (!).

Ihre Ansprüche:

Die Reisenden haben folgende Ansprüche:

  • Minderung
  • Schadensersatz
  • Ausgleich wegen entgangener Urlaubsfreude

Wenn die Kreuzfahrt nicht so erbracht wird, wie vereinbart, kann der Reisepreis gemindert werden. Anders ist dies nur bei kleinen Änderungen. Hier geht es um eine Verkürzung der Schiffsreise, um eine sehr belastende Busfahrt sowie um eine faktische Verkürzung des Aufenthaltes in Barcelona. Diese Änderungen sind erheblich und unzulässig. Der Reisepreis kann entsprechend gekürzt werden.

Diese Einschränkungen wurden von AIDA schuldhaft herbeigeführt, da nach Barcelona hätte gereist werden können. Daher kann auch Schadensersatz verlangt werden, weiter ein Ausgleich wegen entgangener Urlaubsfreude.

Ein Ausgleich wegen entgangener Urlaubsfreude ist in gleicher Höhe wie die Minderung geschuldet. Schadensersatzansprüche können zusätzliche Verpflegungskosten sein, weiter zum Beispiel Aufwendungen für Taxifahrten.

Gerne machen wir die Ansprüche für Sie geltend!

Unsere Vergütung:

Die Ersteinschätzung ist bei uns kostenfrei.

Im Übrigen rechnen wir grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz ab. Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, so werden wir dort gerne anfragen, ob die Gebühren von dort aus getragen werden.

Darüber hinaus arbeiten wir mit einem Prozessfinanzierer zusammen. In dieser Variante übernimmt der Prozessfinanzierer jegliches Kostenrisiko, der dafür ein Erfolgshonorar von 45 % beansprucht. Dies bedeutet, dass Sie nur im Erfolgsfall etwas zahlen, und zwar 45 % von der erlangten Summe. In diesem Fall würden wir gleichfalls über unser Büro für Sie tätig werden, wobei die Kostenabwicklung aber über den Prozessfinanzier erfolgt.

Sprechen Sie uns gerne dazu an!